Bewusst entspannen
Wir alle tun es, ständig. Aber leider nicht immer richtig. Gerade unter Stress atmen wir oft zu schnell und zu flach. Die Folge: Der Organismus arbeitet nicht harmonisch, die Herzfrequenz erhöht sich ungewollt und unsere Zellen werden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Unsere Atmung reagiert sehr sensibel auf Hektik und Überforderung. Nach einem stressigen Tag endlich zu Hause angekommen, kann man sich jedoch förmlich frei atmen.
Bewusstes Atmen hilft bei der Entspannung
- Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich nur auf ihren Körper
- Lange und tief atmen – atmen Sie möglichst doppelt so lange aus wie ein
- Bauchatmung ist gesünder – wenn Sie die Arme hinter dem Kopf verschränken atmen sie automatisch stärker in den Bauch
- Die sogenannte „Lippenbremse“ – Luft nur durch den minimal geöffneten Mund entweichen lassen, das verlangsamt die Atmung und entspannt
- Nicht die Luft anhalten – atmen Sie so langsam wie möglich, aber halten Sie nicht die Luft an. Der Übergang zwischen Ein- und Ausatmen sollte nahtlos sein
- Laute von sich geben – gähnen, seufzen und stöhnen Sie sich den Stress von der Seele
- Ganz einfach geht es auch mit Gesang. Der gleichförmige Rhythmus von Musik ist das natürlichste Mittel um die Atmung zu normalisieren. Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob Sie ein Stimmwunder sind oder nicht.
Ziel dieser Übungen ist es, die Gedanken des Tages hinter sich zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Kleiden Sie sich bequem und setzen Sie sich an einen ruhigen Ort um die Atemübungen durchzuführen. Sogenannte Mantras, wie z.B. „Ich bin ganz ruhig“, „Nichts kann mich stören“ oder „Wärme fließt durch meinen Körper“, die Sie in Gedanken aufsagen unterstützen den Entspannungszustand. Probieren Sie die verschiedenen Übungen aus und finden Sie heraus, welches Ihre persönliche Relax-Strategie ist.


