Stressfaktor Arbeitsplatz

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Dies wäre die Idealvorstellung einer optimalen Arbeitswelt: Arbeit, die Spaß macht, viel Geld bringt und das am besten noch in Teilzeit oder im Homeoffice.

So einfach ist das leider nicht: Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Wochenarbeitszeit in vielen Branchen wieder deutlich angestiegen. Der Weg zur Arbeit wird immer stressiger und mitunter länger. Verlängerte und flexibilisierte Arbeitszeiten, Arbeitsverdichtung, „freiwillige“ Mehrarbeit, ständige Erreichbarkeit. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verwischt immer mehr.

Die gute Nachricht: laut einer Umfrage sagen immerhin sieben von zehn Beschäftigten, die Arbeit mache ihnen Spaß und sei ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Arbeitspensum, Hektik, Lärm – das stresst Deutschlands Beschäftigte

In zahlreichen Studien wurde untersucht, was den Stress eigentlich auslöst. Als häufigster Grund für Stress im Job wurde ein Zuviel an Arbeit angeben. Rund zwei Drittel der Berufstätigen empfinden ihr Pensum als zu hoch und deshalb als belastend. Insbesondere die älteren Beschäftigten fühlen sich überfordert und haben die Befürchtung, nicht mehr mithalten zu können. Aber auch eintönige und langweilige Arbeit finden immerhin ein Viertel der Berufstätigen belastend. Sechs von zehn Berufstätigen fühlen sich durch Termindruck und Hetze gestresst. Jeden Zweiten nerven außerdem Unterbrechungen und Störungen.

Als problematisch werden von vielen auch ungenaue Anweisungen und Vorgaben, sowie mangelnde Anerkennung (mündlich, finanziell) empfunden. Schlechte Arbeitsbedingungen sind ein weiterer häufig genannter Stressfaktor.

Nicht abschalten können

Wenn die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen, kann der Stresspegel besonders hoch sein. Ständig erreichbar sein zu müssen (und zu sein) spielt dabei eine große Rolle. Wer zudem seine Arbeit wichtig nimmt, kommt nicht umhin, auch mal Probleme aus dem Arbeitsalltag gedanklich mit nach Hause zu nehmen. Dieses Nicht-Abschalten-Können kann zu einer hohen Stressbelastung führen. Vielen gelingt es nicht einmal wenigstens am Wochenende oder im Urlaub die Arbeit aus dem Kopf zu bekommen.

Stress braucht immer ein Gegengewicht

Es gilt, der Anspannung ausreichend Entspannung entgegenzusetzen. Was beim Einzelnen wirkt, hängt von der Art der Belastung ab und von der individuellen Fähigkeit zu entspannen. Wer beispielsweise den ganzen Tag mit anstrengenden Kunden (Call Center, Schule, Einzelhandel, Behörde etc.) zu tun hat oder in einer lauten Fabrik verbringt, braucht nach Feierabend vielleicht Ruhe; diejenigen, die im ruhigen Büro alleine gearbeitet haben, vielleicht genau das Gegenteil – viel Bewegung und den Kontakt zu Menschen.
Auf Platz eins bei Deutschlands beliebtesten Entspannungsmethoden steht das Hobby. Ebenfalls beliebt: Faulenzen. Über die Hälfte entscheiden sich der hektischen Betriebsamkeit mit purem Nichtstun zu begegnen (das Handy bleibt aber trotzdem an). Einige Tipps zum Stressabbau finden Sie hier (Link zu Stressabbau).

Inneres Gleichgewicht stärken

Selten gelingt es, dem Druck am Arbeitsplatz komplett ausweichen. Und für die Entspannungsphasen ist oft zu wenig Zeit. Es gibt jedoch natürliche Arzneimittel, die dazu beitragen, stressige Phasen leichter zu überstehen. Neurexan® kann dabei helfen, die innere Balance wirksam zu unterstützen. Es enthält vier natürliche Wirkstoffe, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sind und schnell nervöse Unruhe lindern.
Ist man am Tag entspannter, wird auch der Schlaf erholsamer. Denn wer ruhig und ausgeglichen zu Bett geht, kann besser ein- und durchschlafen. Ausgeruht nach einer erholsamen Nacht kann der Arbeitsalltag dann besser gemeistert werden.

Eines noch: Arbeit ist nicht das halbe Leben

Amerikanische Wissenschaftler von flowingdata haben berechnet, wieviel Zeit unseres Erwachsenlebens (zwischen 18 und 79 Jahren) wir mit Arbeit verbringen. Von insgesamt 22.573 Tagen sind es lediglich 3.716 Tage: 16 Prozent unseres Lebens. Der Job nimmt damit in etwa so viel Zeit in Anspruch wie Haushalt, Reisen, Computerspielen, Essen und Trinken zusammen.